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Sizilien Wetter im August: Temperatur, Regen & Sonne

Der August ist auf Sizilien der Monat mit den höchsten Temperaturen. Wer im August auf die italienische Insel im Mittelmeer reist, muss sich auf konstante trockene Hitze und überfüllte Strände einstellen.

Das Thermometer klettert in diesem Monat des öfteren über die 40 °C Grenze hinaus und pendelt sich im Durchschnitt bei rund 30 °C ein. Diese wüstenartigen Temperaturen hat die Insel den Scirocco-Winden zu verdanken, die die Hitze direkt über den kurzen Seeweg aus der Sahara mitbringen. Nachts fällt das Thermometer nur selten unter die 24 °C.

Die Lieblingsbeschäftigung der meisten Touristen und der sizilianischen Einheimischen, die inzwischen auch Ferienzeit haben, bleibt im August nach wie vor Sonnenbaden am Strand, da Abkühlung im Meer aufgrund der Temperaturen zu einer Notwendigkeit geworden ist. Doch ob man bei Wassertemperaturen von rund 25 °C von einer richtigen Abkühlung sprechen kann, ist fraglich.

Zu den hohen Temperaturen kommt in diesem Monat noch dazu, dass es ähnlich wie im Juli, kaum regnet. Die mittlere Regensumme erreicht einen Wert von 24 Millimetern und nur an drei Tagen im August muss man man mit Regen rechnen, der den Strandaufenthalt unterbrechen kann.

Der August ist wie der Juli sehr sonnig, an durchschnittlich 10 Stunden pro Tag strahlt die Sonne vom Himmel..

Aktivurlauber sollten sich auch im August in die höheren Regionen, die bestenfalls über 1000 Metern liegen, begeben. Hier bleibt es angenehm frisch, um die Insel im Rahmen von Radtouren oder Wanderungen, entlang grüner Weingärten und blühender Orangenhainen und durch malerische Ortschaften und Naturreservate hindurch, ausgiebig zu erkunden.

Aufgrund der hohen Temperaturen, die viele Touristen vor aktiver Betätigung eher abschreckt, bleiben die Rad- und Wanderwege zu dieser Zeit eher leer.

Besonders beliebt im August sind die Touren mit Übernachtung auf dem höchsten Vulkan Europas, dem Ätna. In dieser Jahreszeit ist es aufgrund der milden Nächte möglich am Nachmittag auf den Vulkan zu steigen, auf dem Gipfel zu übernachten, um dann ganz früh morgens den Sonnenaufgang zu beobachten und mit etwas Glück sogar die ein oder andere Eruptionen des dauerhaft aktiven Vulkans mitzuerleben. Wer im Sommer den Ätna erklimmt, sollte aufgrund der wenigen Wolken und der hohen Sonneneinstrahlung unbedingt an einen geeigneten Sonnenschutz denken.

 

Autor:
Diplom-Geograph Remo Nemitz