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Andalusien Wetter im Januar: Temperatur, Regen & Sonne

Der Januar ist in Andalusien der kälteste Monat. Die Tagestemperaturen liegen bei durchschnittlich 14 °C und fallen in der Nacht bis auf 4 °C ab. Innerhalb der acht Provinzen Andalusiens variiert das Wetter teilweise stark. An der Mittelmeerküste und im Landesinneren ist es im Winter grundsätzlich milder und trockener als an der Atlantikküste. In den Höhenlagen bei Granada wird es dagegen deutlich kälter und die Temperaturen sinken unter die 0-Grad-Grenze.

Mit rund sieben Regentagen im Januar fallen diese im Vergleich zu Mitteleuropa äußerst gering aus. Dennoch ist der Januar damit einer der beiden niederschlagsreichsten Monate im Jahr. Auch hier unterscheiden sich die andalusischen Provinzen in Bezug auf die Anzahl der Regentage und der Niederschlagsmenge. Während es in Málaga und in Córdoba im Durchschnitt an acht Tagen mit einer Niederschlagsmenge von 21 mm regnet, kann diese in Cádiz an bis zu 10 Tagen 38 mm betragen.

Grundsätzlich ist Andalusien keine Region, bei der ein Regenschirm ins Gepäck gehört. Wärmere Kleidung, insbesondere für die Morgen- und Abendstunden ist im spanischen Winter jedoch angebracht.

In den Höhenlagen, wie in der Sierra Nevada, fällt im Januar durchschnittlich an fünf Tagen Schnee. Die Temperaturen liegen in Höhen von 2 100 m bis 3 282 m zwischen 3 °C und -7 °C. Das höchste Gebirge Spaniens ist mit 107 Pistenkilometern ein ideales Wintersportgebiet im Süden Europas. Bei klarer Sicht blicken Besucher vom Aussichtspunkt des 3 398 m hohem Gipfel des Veletas über das mittelalterlich geprägte Granada bis hin zur Küste des Mittelmeeres. Wandert der Blick Richtung Süden, ist sowohl Gibraltar als auch das afrikanische Marokko gut zu sehen.

Obwohl der Monat Januar der kühlste und einer der niederschlagsreichsten Monate in Andalusien ist, beschert er auch einige Sonnenstunden. Am Atlantik, im Landesinneren sowie im Gebirge der Sierra Nevada strahlt die Sonne im Schnitt fünf Stunden pro Tag. Im südöstlichen Málaga beträgt die Anzahl der Sonnenstunden sogar sechs.

Der Wind weht leicht bei einer Windstärke von zwei bis drei.

Die zahlreichen Sonnenstunden und die für deutsche Verhältnisse fast frühlingshaften Temperaturen, könnten zu einem Bad im Meer verleiten. Aufgrund der Wassertemperatur von 15 °C ist davon jedoch abzuraten. Der Monat Januar eignet sich nicht für einen Badeurlaub. Für einen Städteurlaub, Sightseeing und Wanderungen als auch für einen Wintersporturlaub in den Höhenlagen ist der erste Monat des Jahres jedoch prädestiniert.

 

Autor:
Diplom-Geograph Remo Nemitz
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