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Andalusien Wetter im Mai: Temperatur, Regen & Sonne

Bevor der heiße Sommer in Andalusien richtig startet, sorgt der Mai bereits für sehr schönes Wetter. Temperaturen zwischen 26 °C am Atlantik bis 28 °C am Mittelmeer sind keine Seltenheit. Ende des Monats steigen die Temperaturen im Landesinneren oft über 30 °C hinaus. Dieser Bereich in Andalusien ist relativ windgeschützt, sodass es sich häufig noch heißer anfühlt. In den wärmeren Gegenden startet der Tag mit milden 21 °C, was die Vorfreude auf den Sommer weckt. Lediglich in den Bergen ist es mit knapp 20 °C etwas kühler, dennoch angenehm warm.

Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind recht groß. Nachts sinken die Temperaturen an den Küsten bis auf 16 °C. In den Höhen der Sierra Nevada bleibt es mit 10 °C am kältesten, während die Werte im Landesinnere auf 12 °C klettern.

Im Mai lässt der Regen nach und das Wetter wird wesentlich trockener. Die wenigen Regentage bringen je nach Provinz nur wenig Niederschlag. In Almería an der Nordostküste Andalusiens gibt es nicht mal mehr kleine Schauer. Etwas weiter östlich in der Provinz Jaén fällt mit 50 mm pro Monat am meisten Regen.

Das Wetter Andalusiens ist jetzt perfekt. Die höheren Lagen und Nationalparks sind für  Wanderungen bei noch nicht zu hohen Temperaturen geradezu ideal. Die Pflanzenwelt erblüht überall und leuchtet in satten Farben. Die besonderen klimatischen Bedingungen der Sierra Nevada ermöglicht das Existieren von ganz besonderen Pflanzenarten, die sonst nirgendwo auf der Welt zu finden sind. Der Duft von Zitrusfrüchten begleitet die Menschen durch den Tag und am Strand stehen lange Spaziergänge und erholsames Sonnenbaden hoch im Kurs. In den Straßencafés und Restaurants strahlt man mit neun bis zehn Stunden Sonnenschein um die Wette.

Mit 19 °C Wassertemperatur im Mai erfrischt ein Bad im Meer den von der Sonne aufgewärmten Körper. An der Costa Tropical und an der Costa de Amería – nördlich der beliebten Costa del Sol – erwärmt sich das Mittelmeer etwas mehr. Der Grund dafür ist, dass das Aufeinandertreffen vom kühlen Atlantik auf das wärmere Mittelmeer die Wassertemperatur an der südlichen Costa del Sol etwas niedriger hält. An den weiter nördlich gelegenen Küstenabschnitten ist der Atlantikeinfluss schwächer, sodass sich das Meer hier nach der Herbst und Winterzeit schneller erwärmt.

 

Autor:
Diplom-Geograph Remo Nemitz
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