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Frankreich Wetter & Klima: Klimatabelle, Temperaturen und beste Reisezeit

Ob Sie die Sonne an französischen Strand genießen oder durch malerische Dörfer schlendern möchten - Wetter und Klima spielen eine entscheidende Rolle für Ihre Reise nach Frankreich. Welche Jahreszeit ist die beste? Gibt es regionale Unterschiede im Wetter?

Wir haben hier alle Informationen zum Wetter, die Sie benötigen, um Ihren Urlaub in Frankreich zu planen.

 

Lage

Frankreich KarteFrankreich liegt im Nordwesten des Europas. Es grenzt im Norden an Belgien und Luxemburg, im Osten an Deutschland, die Schweiz und Italien, im Süden an das Mittelmeer, Monaco, Spanien und Andorra und im Westen an den Atlantischen Ozean. Im Nordwesten liegt der Ärmelkanal, der Frankreich von Großbritannien trennt. Die höchsten Gebirge des Landes sind die Alpen im Osten und die Pyrenäen im Süden. 

Das französische Klima wird wesentlich durch die Lage zwischen Atlantik und Ärmelkanal im Westen und Norden sowie dem Mittelmeer im Süden bestimmt.

 

Frankreich Klima

Im Westen an der Atlantikküste, aber auch im Norden von der Bretagne bis zur belgischen Grenze findet sich ozeanisch gemäßigtes Klima. Hier sind die Winter feucht und mild, die Sommer feucht und mäßig-warm. Der Einfluss des Golfstroms schlägt sich in den milden Wintertemperaturen in der Bretagne und der Normandie nieder. Am Atlantik in Richtung Süden ist das Wetter schon so mild, dass Weinbau möglich ist. Schneefälle sind angesichts des Wärmespeichers Atlantik entsprechend selten.

Im Osten und im Zentralmassiv ist das Klima kontinental, mit kalten Wintern und heißen Sommern.

Ein anderes Klima herrscht an der französischen Südküste, hier macht das Mittelmeer seinen Einfluss geltend: Die Sommer sind heiß, mit wenig Niederschlag, die Winter in Küstennähe sehr mild, im Herbst kann dagegen viel Regen fallen.

Die Gebirgszonen der Alpen und Pyrenäen unterliegen einem alpinen Klima, gekennzeichnet durch schneereiche kalte Winter und kühle Sommer.

 

Das französische Wetter im Jahresverlauf

Atlantische Klimaregion (West- & Nordfrankreich)

Die Atlantische Klimaregion mit ihrem ozeanischen Klima nimmt den größten Teil Frankreichs ein. Hier sind die Temperaturen und Niederschläge ganzjährig gemäßigt.

Frühling (März bis Mai): Das Frühjahr in der Atlantischen Klimaregion in Westfrankreich bringt milde Temperaturen. Im März liegt die Tagestemperatur bei etwa 12 °C, bis Mai steigt sie auf etwa 19 °C. Regen ist in dieser Zeit mit durchschnittlich 60 - 70 mm Niederschlag pro Monat mäßig häufig.

Sommer (Juni bis August): Die Sommer sind mit Temperaturen zwischen 21 °C im Juni und 25 °C im August angenehm warm aber nicht zu heiß. Der Niederschlag geht im Sommer etwas zurück, liegt aber durchschnittlich immer noch bei etwa 50 - 60 mm pro Monat.

Herbst (September bis November): Im Herbst kühlt das Wetter allmählich ab, die Temperaturen fallen von 22 °C im September auf etwa 12 °C im November. Der Herbst ist auch die feuchteste Jahreszeit in dieser Region, mit Durchschnittsniederschlägen von 90 - 110 mm pro Monat.

Winter (Dezember bis Februar): Die Winter in der Atlantischen Region sind im Vergleich zu anderen Teilen des Landes recht mild. Die Temperaturen liegen zwischen 9 °C und 5 °C. Der Niederschlag ist mit durchschnittlich 80 - 90 mm pro Monat relativ häufig, gelegentlich gibt es Schnee.

 

Kontinentale Klimaregion (Ostfrankreich, mit Städten wie Orleans und Straßburg)

Hier herrscht ein kontinental beeinflusstes Klima mit kalten Wintern und heißen Sommern.

Frühling: In der Frühlingszeit steigen die Temperaturen langsam, beginnend bei durchschnittlich 10 °C im März bis zu etwa 20 °C im Mai.

Sommer: Die Sommer sind typischerweise warm bis heiß.

Herbst: Der Herbst bringt einen Temperaturrückgang von etwa 20 °C im September auf etwa 7 °C im November. Diese Jahreszeit sieht oft Regenschauer, besonders im späten November.

Winter: Die Winter sind kalt, mit Temperaturen um den Gefrierpunkt oder darunter. Schneefälle sind möglich.

 

Mediterrane Klimaregion in Südfrankreich (mit Städten wie Marseille, Nizza und Montpellier)

Diese Region ist durch heiße Sommer und milde Winter charakterisiert. Die meisten Niederschläge fallen im Frühling und Herbst.

Frühling: die Temperaturen steigen, von etwa 15 °C im März auf etwa 20 °C im Mai. Die Nächte können noch kühl sein, besonders in den frühen Frühlingsmonaten, aber werden im weiteren Verlauf des Frühlings milder. Regenfälle sind recht regelmäßig, aber seltener als im Winter. Der durchschnittliche Monatsniederschlag liegt in diesem Zeitraum bei etwa 40 - 60mm. Die Zahl der Sonnenstunden nimmt zu, von etwa 7 Stunden pro Tag im März auf etwa 9 Stunden im Mai.

Sommer: Sommer sind durch Hitze und viel Sonnenschein charakterisiert. Die Tagestemperaturen überschreiten regelmäßig die 30°C-Marke. Niederschlag ist in dieser Zeit selten - perfekte Bedingung für Strandtage und das Erkunden der Küsten.

Herbst: im Herbst sinken die Temperaturen von 26 °C im September auf etwa 15 °C im November.

Winter: die Wintermonate sind mit Temperaturen zwischen 10 und 15 °C mild. Jedoch nimmt der Niederschlag zu, Schnee bleibt ausserhalb höherer Regionen selten.

 

Gebirgsregion (z.B. Alpen und Pyrenäen)

In den Bergen sind die Winter kalt und schneereich, die Sommer mild und relativ feucht.

Frühling: In den Gebirgen beginnt der Frühling mit der Schmelze des Schnees und einer allmählichen Temperaturerhöhung. Im Tal können die Höchsttemperaturen im Frühling von etwa 12 °C im März auf etwa 20 °C im Mai klettern, während es in höheren Höhen deutlich kühler bleibt. Schneeschauer sind in höheren Lagen möglich, in Tälern herrscht Regen vor.

Sommer: In den Sommermonaten sind die Täler mit Höchsttemperaturen um 25 °C warm bis heiß, während die höheren Lagen kühler bleiben, typischerweise unter 20 °C. Regen ist hier auch im Sommer häufig, Gewitter nicht ungewöhnlich.

Herbst: Die Temperaturen sinken und der Niederschlag nimmt zu, v.a. im Oktober und November. Die Temperaturen fallen von etwa 20 °C im September auf etwa 8 °C im November. Gegen Ende der Herbstsaison gibt es in höheren Regionen erste Schneefälle.

Winter: die Wintersaison steht für Kälte und reichlich Schnee, vor allem in höheren Lagen. Die Täler können Temperaturen unter 0 °C erleben, während die Berggipfel oft stark frostig sind. Durch den reichlichen Schneefall sind die französischen Gebirge ein Paradies für Wintersportler.

 

Temperatur in Frankreich

Im Frühling (März bis Mai) beginnen die Temperaturen in ganz Frankreich zu steigen. Die Tageshöchsttemperaturen liegen in der Atlantischen Region zwischen 12 und 19 °C, während die Nachttemperaturen zwischen 6 und 10 °C betragen.

In der Kontinentalen Region liegen erreichen die Höchsttemperaturen zwischen 10 und 20 °C, nachts kühlt es auf 4 bis 9 °C ab.

Die Mediterrane Region hat höhere Temperaturen, mit Tageshöchstwerten von 15 bis 22 °C und Nachttemperaturen von 7 bis 13 °C.

Die Temperaturen in den Gebirgsregionen wie den Alpen und den Pyrenäen sind von der Höhe abhängig, in den Tälern sind die Bedingungen mild, kühler ist es in den Gipfelregionen.

 

Im Sommer (Juni bis August) erwärmt sich die Atlantische Region auf 20 bis 25 °C während des Tages und kühlt auf 12 bis 17 °C in der Nacht ab.

Die Kontinentale Region erlebt Sommertemperaturen zwischen 20 bis 30 °C tagsüber und 10 bis 15 °C nachts.

In der Mediterranen Region wird es heiß, die Temperaturen können auf über 30 °C steigen, während die Nachttemperaturen 15 bis 22 °C betragen.

Die Gebirgsgebiete sind in den Höhen kühler, die Täler können jedoch 20 bis 25 °C warm werden.

 

Im Herbst (September bis November) fallen die Tagestemperaturen in der Atlantischen Region auf 13 bis 20 °C und die Nachttemperaturen auf 6 bis 10 °C.

In der Kontinentalen Region liegen die Tageshöchstwerte zwischen 8 und 20 °C, während es nachts auf 3 bis 9 °C abkühlt.

Der Mittelmeerraum erlebt einen Temperaturrückgang auf 15 bis 26 °C tagsüber und 8 bis 15 °C in der Nacht.

Auch in den Bergen sinken die Temperaturen, der erste Schnee kann in höheren Lagen bereits im November fallen.

 

Im Winter (Dezember bis Februar) werden in der Atlantischen Region tagsüber 8 bis 10 °C erreicht, nachts kühlt es auf 3 bis 5 °C ab.

Die Kontinentale Region erwärmt sich tagsüber auf 2 bis 5 °C und kühlt auf -1 bis 1 °C in der Nacht ab.

In der Mediterranen Region liegen die Tageshöchsttemperaturen zwischen 10 und 15 °C und die nächtlichen Werte zwischen 2 und 5 °C.

Die Gebirgsregionen sind kalt mit viel Schnee und Temperaturen oft unter dem Gefrierpunkt, insbesondere in höheren Lagen.

 

Sonne

In der Atlantischen Region, die Gebiete wie die Bretagne und Normandie umfasst, steigt die Anzahl der Sonnenstunden im Frühling auf etwa 5 - 6 Stunden pro Tag. Im Sommer erreicht die Sonnenscheindauer ihren Höhepunkt mit etwa 7 - 8 Stunden pro Tag. Im Herbst nehmen die Sonnenstunden auf durchschnittlich 4 - 5 Stunden pro Tag ab. Die Wintermonate sind mit etwa 2 - 3 Stunden Sonnenlicht pro Tag am dunkelsten.

Die Kontinentale Region, zu der Zentral- und Nordostfrankreich gehört, genießt im Frühling durchschnittlich 6 - 7 Stunden Sonnenschein pro Tag. Dieser Wert steigt im Sommer auf etwa 7 - 8 Stunden pro Tag. Mit dem Herbst sinken die Sonnenstunden auf etwa 4 - 5 Stunden pro Tag und im Winter auf ungefähr 2 -3  Stunden.

In der Mediterranen Region, die den Süden Frankreichs und die französische Riviera umfasst, scheint die Sonne öfter. Im Frühling gibt es durchschnittlich 7 - 8 Stunden Sonnenschein pro Tag. Im Sommer strahlt die Sonne durchschnittlich ganze 10 - 12 Stunden pro Tag. Der Herbst sieht einen Rückgang auf etwa 6 - 7 Stunden, im Winter bleiben etwa 4 - 5 Stunden tägliches Sonnenlicht.

Die Gebirgsregionen (Französische Alpen und Pyrenäen) erleben im Frühling etwa 6 - 7 Stunden Sonnenlicht pro Tag und im Sommer etwa 7 - 9 Stunden. Im Herbst nimmt das Sonnenlicht auf etwa 4 - 5 Stunden pro Tag ab. Im Winter erwarten Sie Tage mit durchschnittlich etwa 3 - 4 Stunden Sonnenschein.

 

Wassertemperatur

Nordsee (Nordfrankreich)

Im Winter (Dezember bis Februar) liegen die Wassertemperaturen durchschnittlich bei etwa 6 - 8 °C. Im Frühling (März bis Mai) steigen sie leicht auf etwa 8 - 12 °C. Der Sommer (Juni bis August) bringt höhere Temperaturen von etwa 15 - 18 °C, und im Herbst (September bis November) kühlt das Wasser wieder auf etwa 12 - 15 °C ab.

Atlantischer Ozean (Westfrankreich)

Die Wassertemperaturen entlang der Atlantikküste sind höher. Mit etwa 10 - 12 °C werden die nierdrigsten Werte im Winter erreicht, im Frühling wird es langsam wärmer, typischerweise betragen die Wassertemperaturen 12 - 15 °C. Im Sommer erwärmt sich das Wasser auf etwa 18 - 22°C, im Herbst gehen die Temperaturen auf etwa 15 - 18 °C zurück.

Mittelmeer (Südfrankreich)

Das Mittelmeer hat die höchsten Wassertemperaturen der französischen Küsten. Im Winter erreichen die Werte durchschnittlich bei etwa 13 - 15 °C. Im Frühjahr steigen sie auf etwa 15 - 18 °C. Der Sommer bringt die höchsten Wassertemperaturen mit Durchschnittswerten von 23 - 27 °C, der Herbst sieht eine Abkühlung auf etwa 18 - 22 °C.

 

Frankreich Wetter

 

Wetter in Paris, der französischen Hauptstadt

Aktuelles Wetter

Wettervorhersage für die nächsten 8 Tage

Beste Reisezeit für Frankreich

Das die unterschiedlichen Klimabedingungen findet man eigentlich in jeder Jahreszeit ein passendes Reiseziel in Frankreich. Hier ist eine allgemeine Orientierung, wann die beste Reisezeit für die verschiedenen Regionen ist:

Atlantische Region (Bretagne, Normandie, Nouvelle-Aquitaine): Der Sommer (Juni bis August) ist die beliebteste Zeit, um diese Regionen zu besuchen, da das Wetter relativ warm und die Tage lang sind. Allerdings sind die Frühlings- (April bis Mai) und Herbstmonate (September bis Oktober) ebenfalls angenehm und auch ruhiger, da diese Monate außerhalb der touristischen Hochsaison liegen.

Kontinentale Region (Île-de-France, Grand Est, Hauts-de-France, Centre-Val de Loire, Bourgogne-Franche-Comté): Das beste Wetter für einen Besuch ist in der Regel im späten Frühjahr und Frühsommer (Mai bis Juni), Hochsommer und frühen Herbst (September bis Oktober).

Mediterrane Region (Provence-Alpes-Côte d'Azur, Occitanie): Die mediterrane Region kann das ganze Jahr über besucht werden. Der Frühling (April bis Mai) und der Herbst (September bis Oktober) bieten angenehme Temperaturen und weniger Touristen. Der Sommer (Juni bis August) ist die belebteste und heißeste Zeit, aber auch die perfekte Zeit für einen Strandurlaub. Wer im Winter bei milden Temperaturen Urlaub machen will, kann an die Côte d'Azur reisen. Hier beginnt zum Teil schon im Februar die Mimosen- und Zitronenblüte und die Temperaturen laden zum Aufenthalt im Freien ein.

Gebirgsregionen (Auvergne-Rhône-Alpes, Teile des Grand Est, Nouvelle-Aquitaine, Occitanie): Für Skifahrer und Winterbegeisterte sind die Winter- und frühen Frühlingsmonate (Dezember bis April) die beste Zeit, um die französischen Alpen oder Pyrenäen zu besuchen. Wandern und Bergsteigen sind im Sommer und Frühherbst (Juni bis September) am besten, wenn die Wanderwege schneefrei und das Wetter allgemein warm ist. 

Sollten Sie sich für eine Städtebesichtigung oder Rundtour entscheiden, fahren Sie am besten in den Spätfrühlings- und Frühherbstmonaten. Im Frühling fällt relativ wenig Regen und im Frühherbst herrscht in Frankreich typischerweise noch mildes Wetter.

 

Touristische Hochsaison

Die touristische Hochsaison in Frankreich liegt traditionell im Sommer, v.a. in den Sommerferienmonaten Juli und August.

Während dieser Zeit sind beliebte Touristenziele wie Paris, die Riviera und andere Teile des Landes sehr voll. Auch die Preise für Unterkünfte und Flüge erreichen ihren Höhepunkt.

Zusätzlich gibt es in den Alpen und anderen Skigebieten eine kleinere Hochsaison in den Wintermonaten Dezember und Januar. In diesen Monaten kommen Urlauber aus ganz Europa zum Skifahren oder Snowboarden nach Frankreich.

Außerhalb dieser Hochsaisonzeiten, im späten Frühjahr und frühen Herbst, sind viele französische Orte weniger überfüllt und die Preise günstiger, während das Wetter durchaus angenehm ist.

Hier finden Sie eine weitere Beschreibung von Klima, Wetter und Reisezeit in Frankreich.

 

Klimatabelle Frankreich

Klima Frankreich Norden

Klima in Frankreich (Norden): Lille

Frankreich Klima Paris

Klima Frankreich (Landeszentrum): Paris

Frankreich Klima Süden

Klima Frankreich (Süden): Marseille

 

Klima in Frankreich

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Klima in Westeuropa

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Verfasst von Diplom-Geograph Remo Nemitz